Lange Nacht der Museen in Graz

Im Jahr 2018 fand zum 19. Mal die „Lange Nacht der Museen in Graz“ statt.

Diese wurde in Ländern wie Österreich, Schweiz, Deutschland sowie in Teilen Sloweniens und Liechtenstein übertragen. Sie fand am 06 Oktober von 18:00 Uhr bis 1:00 in der Früh statt. Dabei wurde etwa 700 Museen präsentiert mit Galerien, Sammlungen und Ausstellungen.

Die Lange Nacht der Museen in Graz

Im Ort Graz gibt es unterschiedliche Routen, welche mit den Shuttlebussen abgefahren werden können. Deswegen sollte man sich schon vorab informieren, welche Museen und Ausstellungen besichtigt werden wollen. Die erste Route lässt sich per Fuß erreichen.

Fahrt mit der historischen Tramway, (C): Blounge.at

Direkt auf dem Weg liegt das GrazMuseum sowie das Diözesanmuseum. Weitere Routen lassen sich durch Busse erreichen. Die Shuttlebusse befanden sich am Jakominiplatz.

Highlights

Ein echtes Highlight bei den Kunstprojekten fand im esc medien kunst labor statt. Dort wurden Beobachtungen und Erfassungen über künstlerische Prozesse festgehalten. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der gesellschaftspolitischen Entwicklung sowie mit Technologie und den neuen Medien.

In der Ausstellung „Distant Skies: Pressure Waves“ gab es audio-visuelle Installationen von Kathy Hinde. Sie inspirierte vor allem im Bereich Natur und Technologie. Während der Nacht führte das Team von esc medien kunst labor die Interessenten durch die Ausstellung.

Das GrazMuseum war ein Treffpunkt für alle, welche sich für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt Graz interessieren. Beliebt ist die Zeitreise-Schau „360 Graz – eine Geschichte der Stadt“.

Auch die Zwischenkriegszeit wurde in anschaulichen Bildern vorgestellt und fand unter dem Namen „Im Kartenhaus der Republik Graz 1918 – 1938“ statt. Wer gerne Musik hört, konnte sich von Marina & the Kats in die „Swinging Twenties“ verführen lassen. Egal ob Kind oder Erwachsener, jeder konnte in die Rolle der unterschiedlichen Museumsobjekten schlüpfen.

Eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Grazer Innenstadt ist das Grazer Landhaus. Die Tore erleuchteten in der Nacht in einem eindrucksvollen Licht. Der Landtag öffnete seine Tore und gab den Besuchern Einblick in die Geschichte des Landesparlaments.

Ein weiteres Highlight ist das Schloss Eggenberg, Universalmuseum Joanneum. Es wurde seit mehr als 250 Jahren nicht mehr verändert und ist weder mit Licht, Wasser oder einer modernen Heizung ausgestattet.

Quelle: https://www.blounge.at/lange-nacht-der-museen-graz/

Die Führungen fanden in einem besonderen Ambiente mit Kerzenlicht statt. So bekamen die Besucher einen Eindruck vom damaligen Leben im Barock. Das enthaltene Glas, Porzellan sowie unterschiedliche Gemälde wurden mit mehr als 600 Kerzen beleuchtet. Speziell für jüngere Menschen war die Ausstellung „Gesicht und Du – Porträts aus drei Jahrhunderten“ zu empfehlen.

Durch den 140. Geburtstag der Grazer Tramway gab es im Tramway Museum Graz ein besonderes Jubiläum. Es fand in der Innenstadt von Graz statt. Mit den historischen Straßenbahnen und Bussen gab es Rundfahrten rund um die Uhr. An der Murgasse 11 gab es gute Eindrücke zu den vergangenen Zeiten der Stadt. Doch auch für die Zukunft ließ sich einiges erblicken.

Weiterhin wurde das Hans Gross Kriminalmuseum nach längerer Zeit wieder eröffnet. Durch den Umbau wurde den Besuchern eine Aula zur Verfügung gestellt, in der mit Livemusik und schaurigen Geschichten für Stimmung gesorgt wurde. Durch multimediale Führungen wurden die damaligen Verbrechen genau unter die Lupe genommen. Vor allem für die Kleinen eine aufregende Situation.

Das Kinderprogramm – Highlights für Kinder

Insgesamt gab es in etwa 41 Häuser, die ihre Angebote speziell auf Kinder ausgelegt haben. Jedes Kind, welches mindestens 3 Museen besucht hatte, bekam ein kleines Geschenk.

Ein Museum war unter anderem das DruckZeug – Verein für Bleisatz und Buchdruck. Dort drehte sich alles rund um das Thema Buchdruck. Die Kleinen konnten an diesem Ort Geräte und Werkzeuge aus der alten Buchdruckerei begutachten. Zudem konnten sie selbst Abzüge von Linolschnitten machen.

Weiterhin sehr interessant war das Graz FRida & freD – Das Grazer Kindermuseum. Dort gab es eine sogenannte Mitmach-Ausstellung, die auf den Namen „Blubberblubb“ hörte.

Dort konnten Kinder zwischen 3 und 7 Jahren in die Wasserwelt eintauchen. Dort konnten Wasserräder gebaut, das Wasserlebewesen besichtigt und in Wasserkostüme geschlüpft werden. Kinder über 8 Jahre konnten die Ausstellung „Hin und Weg“ besuchen.

Des Weiteren widmeten sich Igor und Ivan Buharov dem „Die Revolution der Pflanzen“. Die Kinder wurden dazu eingeladen sich an den Pflanzen und der Bioenergie zu begeistern. Im Keplerraum – Schulsternwarte war die Intelligenz der Kleinen gefragt. Neben klassischen Programmierarbeiten konnten sie Roboter entdecken und an ihnen arbeiten. Selbst in der Astronomie gab es einige interessante Stände. So konnten Kinder mit eigenen gebastelten Sternkarten und Sonnensystemen Erfahrung im Weltraum sammeln.

Fazit
Die „Lange Nacht der Museen in Graz“ bot vieles an Sehenswürdigkeiten an. Bei den unterschiedlichen Museen wurden sowohl an Erwachsene als auch Kinder gedacht.

Dort gab es Themen wie Astronomie, Musik und die Geschichte von Graz. Auch dieses Jahr stiegen die Besucherzahlen verglichen mit dem Vorjahr an. Nächstes Jahr ist mit ähnlichen Besuchern zu rechnen.

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